Energie · Stand August 2026

Stromanbieter wechseln: Die ehrliche Anleitung

Neukunden zahlen spürbar weniger als treue Bestandskunden. Wie der Wechsel in 24 Stunden funktioniert, was er wirklich bringt – und wie er sich automatisieren lässt.

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Das Kurzfazit für Eilige

Auf einen Blick
  • Preislage: Neukunden zahlten im Januar 2026 im Schnitt 34,9 ct/kWh (Bundesnetzagentur) – Bestandstarife liegen oft um 40 ct. Diese Lücke ist deine Ersparnis.
  • Realistische Ersparnis: rund 95–100 € pro Jahr bei 3.500 kWh laut Bundesnetzagentur – je nach Alt-Tarif auch deutlich mehr.
  • Neu: Der technische Lieferantenwechsel dauert seit der Reform nur noch 24 Stunden – eine Versorgungslücke ist gesetzlich ausgeschlossen.
  • Keine Lust auf jährliches Vergleichen? Ein Wechselservice wie Wechselpilot übernimmt das automatisch – gegen eine erfolgsbasierte Gebühr.

Strom ist das klassische Beispiel für die „Treue-Steuer": Wer jahrelang beim selben Anbieter bleibt, rutscht in teure Bestandstarife, während Neukunden umworben werden. Der Wechsel selbst ist heute in Minuten erledigt – dieser Leitfaden zeigt wie, und wann sich ein Automatik-Service lohnt.

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Die Preislage 2026: Warum sich Wechseln gerade lohnt

Die Strompreise sind zuletzt gesunken: Im Januar 2026 lag der Neukunden-Durchschnitt laut Bundesnetzagentur bei 34,9 ct/kWh – rund 7 % weniger als ein Jahr zuvor. Dazu trägt auch die Senkung der Netzentgelte zum Januar 2026 bei. Bestandskunden profitieren davon aber nur, wenn ihr Anbieter die Preise weitergibt – was viele nicht oder nur zögerlich tun.

Genau daraus entsteht das Sparpotenzial: Wer aus einem alten Tarif um 40 ct/kWh in einen aktuellen Neukundentarif wechselt, spart bei einem typischen Familienverbrauch von 3.500 kWh rund 100 € im Jahr – bei teuren Grundversorgungstarifen entsprechend mehr. Wechseln kostet nichts, dauert wenige Minuten und muss dank Gesetzeslage niemandem Sorgen bereiten.

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Schritt für Schritt: So läuft der Wechsel

Du brauchst nur drei Dinge: deine Zählernummer (steht auf dem Zähler oder der letzten Rechnung), deinen Jahresverbrauch in kWh (letzte Abrechnung) und deine Adresse.

1. Vergleichen: Aktuelle Tarife für deine Postleitzahl prüfen – auf Preisgarantie-Dauer, Vertragslaufzeit (idealerweise 12 Monate) und faire Kündigungsfristen achten, nicht nur auf Boni.

2. Abschließen: Den neuen Vertrag online abschließen. Der neue Anbieter kündigt beim alten – du musst selbst nichts kündigen, außer du willst wegen einer Preiserhöhung per Sonderkündigungsrecht sofort raus.

3. Warten – kurz: Der technische Wechsel dauert seit der Marktreform nur noch 24 Stunden. Bis dahin liefert der alte Anbieter oder die Grundversorgung weiter – der Strom fällt nie aus, das ist gesetzlich garantiert. Es wird kein Techniker nötig, kein Zählertausch, nichts am Haus verändert.

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Wechselservice: Sparen ohne dran zu denken

Der Haken am Tarif-Hopping: Man muss es jedes Jahr wiederholen, sonst rutscht man nach Ablauf der Preisgarantie wieder in teurere Konditionen. Genau hier setzen Wechselservices wie Wechselpilot an: Sie überwachen deinen Tarif dauerhaft, kündigen rechtzeitig und wechseln dich automatisch in einen günstigeren Vertrag – Jahr für Jahr, ohne dass du dich kümmerst.

Das Geschäftsmodell ist transparent erfolgsbasiert: Die Gebühr ist ein Anteil der tatsächlich erzielten Ersparnis. Sparst du nichts, zahlst du nichts. Die ehrliche Einordnung: Wer diszipliniert jedes Jahr selbst vergleicht, behält die volle Ersparnis für sich. Der Service lohnt sich für alle, die das erfahrungsgemäß nicht tun – und lieber automatisch 70–80 % der Ersparnis mitnehmen als manuell 0 %.

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Ökostrom: Oft kaum teurer

Ein Anbieterwechsel ist auch der einfachste Moment, auf Ökostrom umzusteigen – die Preisdifferenz zu konventionellen Tarifen ist oft klein oder gar nicht vorhanden. Wichtig für echte Wirkung: auf anerkannte Siegel wie ok-power oder das Grüner-Strom-Label achten, die tatsächlichen Ausbau fördern, statt nur Zertifikate umzubuchen.

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Häufige Fragen

Der technische Lieferantenwechsel dauert seit der Marktreform nur noch 24 Stunden. Inklusive Vertragsabschluss und Bestätigung bist du meist innerhalb weniger Tage komplett umgestellt.

Nein. Die Versorgung ist gesetzlich garantiert: Bis der neue Anbieter liefert, springt automatisch der bisherige Anbieter oder der örtliche Grundversorger ein. Ein Zählertausch oder Technikerbesuch ist nicht nötig.

In der Regel nicht – der neue Anbieter übernimmt die Kündigung. Selbst kündigen solltest du nur bei Sonderkündigungsrecht nach einer Preiserhöhung, weil es dann auf schnelles Handeln ankommt.

Laut Bundesnetzagentur sparte ein Haushalt mit 3.500 kWh Anfang 2026 im Schnitt rund 95–100 € pro Jahr gegenüber dem Bestandstarif. Wer aus der Grundversorgung wechselt, spart oft deutlich mehr.

Wechselpilot arbeitet erfolgsbasiert: Die Gebühr ist ein Anteil der nachweislich erzielten Ersparnis. Ohne Ersparnis fällt keine Gebühr an. Wer konsequent selbst jährlich vergleicht, spart die Servicegebühr – wer es nie tut, fährt mit dem Automatik-Service besser.

Boni sind legitim, aber Rechenexempel: Entscheidend ist der Gesamtpreis im ersten Jahr inklusive Bonus und der Preis ab dem zweiten Jahr. Tarife, die nur über einen hohen Bonus günstig wirken, lohnen sich nur mit erneutem Wechsel nach zwölf Monaten.

Oft kaum oder gar nicht. Die Preisdifferenz ist in den letzten Jahren geschrumpft. Für echten Klimaeffekt auf Label wie ok-power oder Grüner Strom achten, die den Ausbau erneuerbarer Energien direkt fördern.